Eine Patchworkmutter erzählt…

In der Zeitschrift „Die Zeit“ habe ich folgenden Beitrag einer Patchworkmutter gelesen und mich gefragt, ob und wie eine solche Beziehung funktionieren kann:

„Gefühle für die beiden [die Kinder des Partners aus seiner früheren Beziehung] zu entwickeln fällt mir schwer. Für meine Kinder würde ich mir Arme und Beine abschneiden lassen. Für seine nicht. Das muss ich aussprechen dürfen. Und wenn ich gar nicht mehr kann, zieht mein Freund mit den Kindern in eine Ferienwohnung.“ (DIE ZEIT, 2.8.18, S.61)

Was brauche ich, was brauchst du – was brauchen wir?

Kennen Sie das Gefühl, die Verbindung zu einem geliebten Menschen stärken zu wollen – nur Sie wissen nicht, wie Sie das machen sollen?

Das liegt häufig daran, dass wir nicht genug über uns selbst wissen, um genau zu bestimmen, was wir eigentlich wollen oder brauchen. Und das herauszufinden, ist oftmals schwer.

Vielleicht wollen Sie deshalb heute mit ein paar kleinen Schritten beginnen? Dazu versuchen Sie bitte folgende Fragen zu beantworten:

  • Was möchten Sie von dem Menschen, den Sie lieben, heute oder vor Jahresende empfangen?
  • Was möchten Sie dem Menschen, den Sie lieben, schenken?
  • Wird er/sie ihr Geschenk haben wollen?
  • Wollen Sie ihn/sie fragen?
  • Was sind Ihre Bedürfnisse?

Quelle: Teile aus Daphne Rose Kingma, Liebe für jeden Tag